Allergie

Ein Schwerpunkt unserer Praxis ist die frühzeitige Erkennung und Behandlung von allergischen Erkrankungen.

Fehlsteuerung des Immunsystems
Das Immunsystem bewertet harmlose Substanzen, wie Pollen, Tierhaare, Nahrungsbestandteile als gefährlich und um diese wieder loszuwerden, werden verschiedene Mechanismen in Gang gesetzt, die für die Betroffenen zu einer chronischen Entzündung im Bereich der Schleimhäute der Nase, Atemwege, der Bindehaut, der Haut, der Darmschleimhaut führt.

Was oft als harmloser Schnupfen eingestuft wird, dahinter verbirgt sich oftmals eine allergische Erkrankung. Wird dies nicht rechtzeitig erkannt, kann sich im Laufe der Jahre eine schwerwiegende Erkrankung der Atemwege entwickeln. Das Asthma bronchiale.

Ursachen für Allergien
Nach Angaben des Robert Koch Instituts leiden ungefähr 30 % der Erwachsenen und 26% der Kinder unserer Bevölkerung schon heute an einer Allergie, Tendenz weiter steigend. Umweltbelastungen, Klimawandel, Veränderung der Pflanzenwelt werden damit in Zusammenhang gebracht.

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Allergie

Die häufigsten Allergien
Die häufigsten allergischen Erkrankung sind der allergische Schnupfen, gefolgt von Asthma bronchiale, Neurodermitis, Kontakt- und Nahrungsmittelallergien.

Der Mechanismus der allergischen Reaktionen ist kompliziert. Gleichzeitig jedoch ermöglichen immer neue wissenschaftliche Erkenntnisse frühzeitig eine differenzierte Diagnostik und spezifische Behandlungsmöglichkeiten.

Spezifische Immuntherapie & Pricktest
Goldstandart der Therapie ist heute die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung). Bis vor einigen Jahren stand uns neben einer ausführlichen Anamnese nur der Hauttest (Pricktest) zur Verfügung. Beides ist nach wie vor ein unverzichtbarer Bestandteil einer allergologischen Abklärung. Jedoch gibt der Pricktest nur einen groben Überblick über die jeweilige Sensibilisierung. So kann zum Bsp. eine Sensibilisierung auf Birkenpollen bestätigt werden, aber nicht , ob diese Sensibilisierung auch noch Kreuzallergien mit Nahrungsmitteln oder anderen Pollen zur Folge hat. Ebenso wenig kann mit dem einfachen Pricktest eine Vorhersage getroffen werden, ob eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) erfolgversprechend ist. Für diese Fragen steht uns heute die molekulare Komponentendiagnostik zur Verfügung.

Molekulare Komponentendiagnostik

Wer ist besonders gefährdet, schwere allergologische Reaktionen zu erleiden?

Welche Patienten gehören der Risikogruppe an, im Laufe der Jahre einen Etagenwechsel zu erleiden, d.h. vom Heuschnupfen zum Asthma bronchiale?

Welche Patienten profitieren besonders gut von einer spezifischen Immuntherapie?

Welche Kinder sollten unbedingt einer spezifischen Immuntherapie zugeführt werden, um ein Asthma bronchiale zu verhindern?

Besonders im Bereich der Allergologie findet eine rasante Fort- und Weiterentwicklung auf wissenschaftlicher Ebene statt. Nur durch regelmäßige hochqualifizierte Fortbildungen halte ich ein hohes Qualitätsniveau für Sie aufrecht.